Über mich
Ich wünschte mir eine Übersetzung für das Berührtsein und die Poesie und die Heiterkeit, die ich im Alltag erleben kann. Dieser Schauer, der mir durch den Körper prickelt, durch den Rücken in die Arme und ebenso in die Füsse wandert. Was ist die Nahrung für dieses Empfinden? Vielleicht das Zart werden, das Weich werden lassen der Augen und der Sinne? Das Langsam werden? Ich liebe es, nah an die Texturen ran zu gehen. Ganz nah, um die Dinge zu erfühlen, so dass sie ganz gross werden. Und ebenso mag ich das Absurde und das Überraschende.
Mich begeistert die Kunst, die Verhältnisse der Dinge zueinander, das Spiel, die Grösse und die Weite, die sich nicht mit Worten bändigen lässt.
Die bisherige Werke umfassen Installationen, Fotografien, Drucke, Zeichnungen, Objekte sowie Printmedien.
Lebenslauf
2022 | Wiedereinstieg nach Pause mit neuen Werken
2014 – 2016 | Bachelor Fine Arts, Hochschule der Künste Bern, CH
2013 – 2014 | Bachelor Bildende Kunst, Zürcher Hochschule der Künste, CH
2013 – 2017 | Mitarbeit im Atelier von LangBaumann, Burgdorf, CH
2013 | Auslandaufenthalt mit Ausstellungstätigkeit, Köln, D
2012 – 2013 | selbständige Arbeit im eigenen Atelier, Bern, CH
Einzelaustellungen
2015 | Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona, CH, Hosen ohne Ärmel
2014 | Festival Fabrikpalast, Aarau, CH
2013 | Klub Genau, Köln, D, SCHWARM
Gruppenaustellungen
2025 | The Corner Shop, Bern, CH, Face it
2024/2025 | Kunsthaus Thun, CH, Cantonale Berne Jura
2016 | Kunsthaus Langenthal, Langenthal, CH, POST WARM POSITIV
2016 | Alte Krone, Biel, CH, Au Joli Mois de Mai
2015/2016 | CentrePasquArt, Biel, CH, Cantonale Berne Jura
2015 | Toni Areal, Zürich, CH, TRACING
2014 | Sulzerareal Halle 52, Winterthur, CH, Jungkunst
2014 | Tommasini, Lenzburg, CH, Guck Günther, Kunst
2014 | Frauenraum Reitschule Bern, CH, STUNK SKIOK
2014 | Salzhaus Brugg, CH, MehrSalz
2013 | Frauenraum Reitschule Bern, CH, STUNK SKIOK
2013 | Galerie Null, Köln, D, Episoden des Übergangs
2012 | Frauenraum Reitschule Bern, CH, STUNK SKIOK
Ankäufe
Stiftung Sammlung Kunst(zeug)haus, Peter Bosshard
verschiedene Privatsammler*innen
verdoppelte Umarmung
ca. 226 × 330 × 100 cm | Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal | Foto: Annaïk Lou Pitteloud
Zur Abschlussausstellung der Kunsthochschule findet jeweils ein Künstlergespräch mit Experten statt. Dies hat mir ziemlich Bauchweh bereitet und ich habe mir lange überlegt, wie ich dieses Gespräch führen kann, so dass ich mich so sicher wie nur möglich fühlen kann. Vielleicht geborgen unter einer warmen Decke, in einem RIESIGEN Bett? Parallel dazu hat mich beschäftigt, wie sich Geborgenheit materialisieren lassen könnte und währenddessen entstand dieses Werk. Durch die Schaumstoffe und die dadurch entstehende Klangdämpfung kann ein Gefühl des Bschützt-seins entstehen. So habe ich am Schluss entdeckt, dass ich mir ja einen geborgenen Raum im Stehen erschaffen habe.
Die Präsentation hat mir dann tatsächlich Spass gemacht und ich habe mich sicher gefühlt.
Interkontinentale Oberfläche
122 × 173 cm | Ausstellungsansicht Kunsthaus Thun, Projektbild | Foto: David Aebi
Im Frühling tragen die Winde den Saharastaub bis zu uns und dieser legt sich auf die Oberflächen. Auf dem Sarnersee haben sich in einer Bucht die Sand- und Blütenstaubpartikel vermengt und zu einer opaken Schicht zusammengeschoben. Diesen Zustand des Sees habe ich fotografiert.
Nach dem Fotografieren war es mir ein grosses Anliegen, diese textil anmutende Oberfläche und dieses fast „Gehen können auf Wasser“ in der künstlerischen Umsetzung hervorzuheben. Aus dieser Idee entstand dieser Teppich, basierend auf dem fotografischen Material. Geknüpft wurde der Teppich aus reiner, natürlich gefärbter Schurwolle.
Taburettli rasa
54 x 35 x 35 cm | Atelieransicht
Der lateinische Ausdruck tabula rasa bezeichnet ursprünglich eine wachsüberzogene Schreibtafel, die durch Abschaben der Schrift geglättet wurde und wie ein unbeschriebenes Blatt neu beschrieben werden kann. Im übertragenen Sinne bedeutet tabula rasa so viel wie „leer und aufnahmebereit wie ein unbeschriebenes Blatt“. In der Philosophie wurde mit dieser Metapher die Seele in ihrem ursprünglichen Zustand bezeichnet, bevor sie Eindrücke von der Aussenwelt empfängt. Quelle: Wikipedia
Kontakt
Die Werke können bei mir im Atelier besichtigt und erworben werden. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Eva Streit
Eggimannstrasse 23
3008 Bern








